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3 Wochen Japan Reiseroute für First-Timer

Unsere Reiseroute für deine erste Japanreise. Ein idealer Einblick in das Land der aufgehenden Sonne – mit der Mega City Tokio, der landschaftlichen Schönheit der Mt. Fuji Gegend, der unterschätzten Perle Kanazawa, den Kulturhighlights Kyoto und Nara sowie der quirligen Food-Metropole Osaka.


Japan Reiseroute

Unsere 3 Wochen Japan-Reiseroute ermöglicht dir ein entspanntes Eintauchen in die jeweiligen Orte, ohne von Attraktion zu Attraktion hetzen zu müssen – ganz so, wie es unserem Reisestil entspricht. Die Empfehlungen zur Aufenthaltsdauer in den einzelnen Städten beziehen sich auf volle Tage. Für die Zugtransfers zwischen Tokio, Fujikawaguchiko, Kanazawa und Kyoto solltest du jeweils etwa einen halben Tag als Puffer einplanen.




Tokio 5-6 Tage


Mega-City, Sehnsuchtsort und Startpunkt deiner dreiwöchigen Japan-Rundreise. Wo könnte man dieses Abenteuer besser beginnen, als in der pulsierenden knapp 14 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt (Metropolregion: 38 Mio) Japans? Eine Region mit mehr Einwohnern als die meisten Länder dieser Erde. Hier schlägt das politische, wirtschaftliche und popkulturelle Herz des Inselstaats – und es pocht aufregend schnell und beruhigend langsam zugleich.


Stadtteile wie Shibuya, Shinjuku, Akihabara oder Ginza klingen geschäftig, überwältigend und hektisch,

doch biegt man nur in die nächste Seitenstraße, ist man überrascht wie ruhig und sauber eine solche Megacity doch sein kann. Trotz der vielen Menschen auf einem so engen Raum fühlt sich Tokio nicht überfordernd und chaotisch an. Essenziell dafür ist die japanische Ordnung, Höflichkeit und Pünktlichkeit. Man nimmt auf dem Gehweg Rücksicht aufeinander, redet nicht in den U-Bahnen, kehrt die Straße vor der eigenen Haustür und gibt sich Mühe, das Zusammenleben möglichst angenehm zu gestalten.



Konzentriert man sich jeden Tag auf 2-3 Stadtteile Tokios, bekommt man einen tiefergehenden Eindruck von der Stadt. Und das lohnt sich sehr, denn die Atmosphäre, Kultur und Mode der einzelnen Stadtteile Tokios unterscheiden sich enorm voneinander und scheinen so etwas wie ein identitätsstiftendes Merkmal zu sein. Eine eigene Identität, die es wohl braucht, um nicht in der Masse an Menschen unterzugehen.


Einen genauen Artikel zu den schönsten und interessantesten Stadtteilen, den wichtigsten Tempeln und Sehenswürdigkeiten sowie dem besten Essen Tokios findest du in meinem Artikel: Folgt in Kürze.




Mount Fuji 2-3 Tage


Was wäre deine erste Reise nach Japan ohne das landschaftliche Nationalsymbol und Heiligtum des Landes, den Vulkan Fuji? „Fujisan“, wie die Japaner ihn nennen, misst 3.776 Meter und ist damit der höchste Berg Japans. Seine ikonische und häufig schneebedeckte, kegelförmige Erscheinung prägt die japanische Kultur in Mythen, Gemälden, Liedern und ist quasi allgegenwärtig. Zugleich gilt der aktive Vulkan als zentraler religiöser Pilgerort beider Hauptreligionen Japans, dem Shintoismus und dem Buddhismus.


In den Sommermonaten kann man es den Pilgern gleichtun und den Fuji ebenfalls besteigen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs Mitte Oktober 2025 war dies bereits nicht mehr möglich.

Wenngleich der Fuji bei unserem Besuch ungewöhnlicherweise noch nicht schneebedeckt war (der Klimawandel lässt grüßen), zeigte er sich an 2 von 3 Tagen, obwohl er nur an ca. 70 Tagen im Jahr sichtbar ist. Auch aus diesem Grund empfehlen wir zwei ganze Tage in der landschaftlich reizvollen Region.



Highlights und für die meisten wohl der Hauptgrund ihres Besuchs sind die Aussichtspunkte bzw. Fotospots mit Blick auf den Mt. Fuji. Rund um den riesigen Vulkan gibt es verschiedene Orte, die sich als Ausgangspunkt für einen Besuch der Region eignen. Wir haben uns für die Stadt Fujikawaguchiko nördlich des Mt. Fuji entschieden. Diese liegt malerisch an einem der großen „Fünf-Seen“ der Fuji Region und ist für viele der berühmtesten und schönsten Aussichten auf den Vulkan bekannt.


Genauere Infos zu den schönsten Aussichtspunkten und den besten Restaurants findest du in unserem Artikel: Folgt in Kürze.




Kanazawa 2-3 Tage


Kana-was? Der wohl unbekannteste Ort auf unserer Reiseroute für deine erste Reise nach Japan ist definitiv Kanazawa. Mit 500.000 Einwohnern ist Kanazawa die Hauptstadt der Präfektur Ishikawa und geizt dabei nicht mit kulturellen Reizen. Dank ihrer Lage am Japanischen Meer ist die Stadt außerdem berühmt für ihre außergewöhnlich guten Meeresfrüchte (selbst Anthony Bourdain hat hier eine Folge gedreht).


Seit 2015 ist der Ort durch den Shinkansen mit anderen Touristenzielen auf der Hauptinsel Honshū verbunden und seitdem auch auf der Karte so mancher Touristen. Kanazawa bietet eine gute touristische Infrastruktur, ohne dass die Stadt überlaufen wirkt. So hatten wir hier eine der entspanntesten Zeiten auf unserer Japan-Rundreise. Perfekt also, wenn ihr jenseits der ausgetretenen Touristenpfade Tokios, Osakas und Kyotos in die japanische Kultur und Geschichte eintauchen wollt.



Einer der „Drei berühmten Gärten Japans“, einer der besten Fischmärkte Japans, eine prächtige historische Burganlage und mehrere historische Geisha- und Samurai-Bezirke, in denen noch heute Geishas traditionell arbeiten, zählen zu den Highlights der Stadt des Blattgoldes. Zwei ganze Tage reichen aus, um Kanazawa zu Fuß zu erkunden, ohne sich dabei gehetzt zu fühlen.


Mehr Informationen zu Kanazawa findest du in unserem Blogartikel: Folgt in Kürze.




Kyoto 3-4 Tage


Kyoto, die alte Kaiserstadt und das historisch-kulturelle Zentrum Japans. Ein Ort, der Touristenherzen höherschlagen lässt. Von 794 bis 1868 und damit mehr als tausend Jahre lang war Kyoto die Hauptstadt Japans. Als Folge dessen platzt sie quasi vor interessanten Sehenswürdigkeiten und Geschichte aus allen Nähten, insbesondere in Form von fantastischen Tempelanlagen und 17 Weltkulturerbestätten. Leider platzt sie gleichzeitig aber auch vor Besuchern aus allen Nähten. Das ist keine Übertreibung und doch muss Kyoto natürlich auf jeder Japan-Reiseroute stehen.


Neben den allgegenwärtigen Tempeln bietet Kyoto vor allem historische Stadtviertel wie Gion und Higashiyama. Schlendert man durch deren Gassen zwischen historischen Holzhäusern mit Shops, Cafés und Restaurants kann man mit etwas Glück noch immer die eine oder andere Geisha zu Gesicht bekommen. Auch der für Europäer ungewöhnliche Anblick mehrerer dichter, grüner Bambushaine zieht viele Besucher Kyotos in seinen Bann.



Um der umgangssprachlichen Tempel-Fatigue (geminderte Aufnahmefähigkeit durch den Besuch zu vieler Tempel), die durch die Touristenmassen noch verschlimmert wird, zu entgehen, sollte man sich auf einige der Anlagen beschränken.


Die unserer Meinung nach schönsten, wenngleich nicht zwingend auch die bekanntesten, stellen wir dir in diesem Blogpost vor: Folgt in Kürze.




Nara 1 Tag


Du hast noch nicht genug von Tempelanlagen oder willst einfach nur die berühmten Hirsche von Nara sehen? Dann begib dich von Kyoto oder Osaka für einen Tag auf die kurze Reise (30-45 Minuten) nach Nara.


Auch Nara war einst, wenngleich nur von 710 bis 784, die Hauptstadt Japans während der sogenannten Nara-Periode. Aus diesen glorreichen und pompösen Zeiten übergeblieben sind einige der wichtigsten und imposantesten Tempelanlagen Japans, die sogenannten „Sieben großen Tempel Naras“.

Das Highlight ist zweifellos der Tōdai-ji-Tempel, das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Dieser beherbergt die mit 15 Metern größte bronzene Buddha-Statue der Welt. Viele weitere schöne Tempelanlagen verteilen sich auf dem landschaftlich reizvollen Gebiet östlich des Nara Parks.



Heutzutage kommen die meisten Besucher aber wahrscheinlich wegen der süßen tierischen Maskottchen von Nara - den etwa 1200 freilebenden Sika-Hirschen, die sich rund um die Tempel- und Parkanlagen tummeln, um sich von Touristen und Einheimischen durchfüttern zu lassen. Für einen Reiscracker verneigen sich die „höflichsten Hirsche der Welt” vor dir und essen aus deiner Hand. In Nara können sich die Hirsche frei bewegen und gelten seit vielen Jahrhunderten als heilig.


Warum das so ist und welche weiteren sehenswerten Orte es in Nara gibt, erfährst du in unserem Artikel: Folgt in Kürze.




Osaka 3-4 Tage


Osaka ist japanische Popkultur „in your face“. Die Stadt hat eine außergewöhnliche Energie und zog uns direkt in ihren Bann. So direkt wie die Menschen in Osaka sind auch die Eindrücke auf dich. Die riesigen Werbereklamen und Maskottchen der Restaurants springen dir geradezu in dein Gesicht. Reizüberflutung, wo auch immer man hinschaut. Alles ein bisschen übertriebener, bunter und verrückter als in Tokio – das macht wohl den großen Reiz der 2,8 Millionen Metropole aus.


Den Menschen in Osaka sagt man nach, sie trügen das Herz auf der Zunge – eine für Japaner eher ungewöhnliche Eigenschaft. Gleichzeitig ist Osaka Zentrum der LGBTQ-Szene in Japan. Daher lässt sich die Stadt vielleicht ein bisschen mit Köln vergleichen. Herzlich, direkt und lebensfroh – nur eben wesentlich größer und auch etwas schöner (sorry Köln). Das zeigt sich auch in der Einstellung zum Genuss. Ein Leitsatz in Osaka heißt „Kuidaore“, was so viel bedeutet wie „Essen bis man umfällt“. Und das gilt ebenso für Alkohol, wie man in den vielen Bars am Fluss Dotonbori gut beobachten kann.



Dank seines großen Hafens und der historischen Rolle als Handelszentrum für Lebensmittel nahe der Kaiserstadt Kyoto gilt Osaka als die Küche Japans. Das allgegenwärtige „Dashi“ und viele traditionelle Gerichte der japanischen Küche wurden in Osaka erfunden. Streetfood wie Okonomiyaki (Pfannkuchen mit Meeresfrüchten) und Takoyaki (Oktopusbällchen) findet man an jeder Straßenecke.


Genaueres zu den Sehenswürdigkeiten Osakas und empfehlenswerte Food Spots findest du im nachfolgenden Blogartikel: Folgt in Kürze.


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